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Heinrich Wendt, Geschichte des Welfenfürstentums Grubenhagen, des Amtes und der Stadt Osterode, S.145, 146:

 

VON HERTZOG HEINRICHEN, HERTZOG HEINRICHEN SOHN

Er hat die Stadt Osteroda gnädig privilegiret, daß uff der Freyheit vor Osteroda niemand Kauffmanschafft treiben solle, die wieder die Stadt wehre, es geschehe dan mit des Raths Wißen und Willen.

PRIVILEGIUM
Von Gnade Godes, wy, Albrecht, Hertoge to Brunßwick, Herr Ericken Sehligen Sohn, bekennen openbar in düßen Breue vor Uns unde H[errn] Heinricke, vnsen Veddern, Ehrn Henricke Seeligen Vnsers Brodern Söhne, des wy natürlicke Vormünder sint, Vnse Eruen Vnde alle Vnse Nakomen Vnser Herschop, dat wy umb sunderlicker Gunst Vnde willen Vnsern Leuen getruen dem Rade Vnde gemeinen Borgern to Osteroda up Unser Fryheit mit Köpen unde verköpen, dat wedder de Stadt Vaken Vnde vele gescheen iß Vnde in to körnenden tyden scheen möchte, gefriet vnde begnadet hebben ewiglicken, So det men nu fort up derselben Vnser Fryheit förder des Handels mit Kopenschop, dat wedder de Stadt wehre, nicht gehandeln schölle. Vnde geuen den obgenanten Unsern leuen getruwen, dem Rade darsüluest to Osteroda de Macht, alß wen Er jennig, des etwas mit Kopenschop up der gemelten Vnser Fryheit doen wolde, mögen se öm dat verbeden Vnde deßen ane Wandel bliuen Vnschedelick doch der Fryheit also efft jemand sick versümede edder verbrockede mit schlan edder mit andern geuerden, deme darumb mit dißer Unser Gunst unde Gnade de genante Vnse Fryheit nicht gekrencket werden, sondern deßen in Vuller Macht, so se Wenthen herto gewest ist, bliuen möge. Vnde des to einer openen Bekantnis hebben wy obgenante Forste vor Vnß Vnde Unser Mitbeschreuene dußen Breef mit Unsern anhangenden Jngesegeln witlicken besegelt. Gegeuen nach Christi Gebord Unsers H[errn] Veertein hundert jähr, darna im Veer Vnde seventigsten jähr, am Auende der Gebortt Marien1.
Anno 1471 ist H[ertzog] Albrecht mit dem Rath Zu Osteroda eins worden, daß Er uff der Burg das jahrGeld hat mögen müntzen laßen, Unschädlich des Raths Brieffen, so sie über die Müntze hatten, dan dem Rath die Müntze versetzet gewesen. Damahln hat die alte Burg noch gestanden.

 

 

 

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