Herzberger Zeitung, vom 16./17. September 1967

Gesangstar Marianne Opitz seitzehn Jahren beim Musikverlag Storz

Osterode/Freiheit. Marianne Opitz ist eine von den drei Gesangstars des Osteroder/Freiheiter Musikverlages Erich Storz KG, deren Stimme neben Marianne Vasel und Erich Storz auf Millionen von Schallplatten festgehalten wurde. Ihre neueste Platte, an deren textlicher Gestaltung sie neben Erich Storz mitwirkte, kommt gerade auf den Markt mit dem Titel „Die Liebe, die ist wunderbar". Und dazu noch in dem Monat, da sie ein Jahrzehnt beim Musikverlag Storz schöpferisch tätig ist.

1957 kam Marianne Opitz, die im deutschen Beuthen in Oberschlesien geboren wurde, als Neunzehnjährige aus dem ostzonalen Wernigerode nach Osterode. 1956 wurde sie, die den Beruf eines Industriekaufmanns erlernte, „drüben" noch beim Jodelwettbewerb zweite Harzmeisterin.

Marianne Opitz4 gesanglich-musikalische Begabung schlug sich auf vielen Platten nieder und ihre erste — „Es zogen auf sonnigen Wegen" — mit Marianne VaseUund Erich Storz erreichte (mit den in den USA verkauften) eine Auflage von 4,5 Millionen. Um die Millionengrenze bewegen sich auch die Schallplattenverkäufe von „Hohen Tannen", „Im tiefen Tal, wo der Wildbach rauscht" und „Dunkle Tannen". An vierzehnter Stelle der Hitparade steht die mit Marianne Opitz im vergangenen Monat herausgekommene Platte „In meiner Heimat blühn' die Rosen" und „Schlesierland — mein schönes Heimatland".

Das, was Marianne Opitz auf den Schallplatten der „Nachwelt" überliefert, ist nur der kleinste Teil ihres Arbeitseinsatzes. Sie baute einen Schallplatten-Großvertrieb auf, der mit dem Musikverlag Storz verbunden ist und heute auf einem festen Fundament steht. Für das Fernsehen drehte sie mit Erfolg einige Kürzfilme mit Beatmusik, die im vergangenen Jahre auf dem Bildschirm zu sehen waren.

Unseren Glückwunsch zu den ersten zehn Jahren. Und nun frohen Mutes in das zweite Jahrzehnt!