Heimatstube Freiheit e.V.






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Heft 1 2 3  -  2009

Nr. 01 -Januar 2008  -  Herausgeber Heimatstube Freiheit

 

Eine Bereicherung für das Freiheiter „Kurviertel“

(st). Nun ist es endlich so weit. Der Weg von der Alten Burg zum Burgweg, von vielen als „Rumpelgasse“ bezeichnet, ist fertig gestellt. Für viele Einwohner ist nun der Weg von seinen gefährlichen Auswaschungen in Form von tiefen Rillen befreit. In einer kleinen Feierstunde ist der Weg von der Ortsbürgermeisterin Helga Steinemann und dem Leiter des städtischen Bauamtes, Thomas Christiansen, eröffnet und zur allgemeinen Nutzung am 07.12.2007 freigegeben worden. Angefangen mit dem Ausbau hatten die Anwohner im unteren Bereich des Weges. Hier hatte die Stadt teilweise das Material zur Verfügung gestellt. Doch im weiter nach oben führenden Bereich des Weges wurde der Ausbau dann doch problematischer. So beschloss der Ortsrat dann, finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Von der Stadtverwaltung wurde die Durchführung der auszuführenden Arbeiten übernommen. Ein kleiner Bagger konnte eingesetzt werden. Die Grundstückseigentümer im oberen Bereich hatten ihre Hecken zurück geschnitten. So konnte dann der Untergrund und die Pflasterung aufgebracht werden. Der Dank geht hier insbesondere an die Mitarbeiter des PPI auf dem Röddenberg. Aber, es fehlt doch noch etwas. Einen richtigen Namen für den Weg müssen wir noch finden. Einer sagt Rumpelgasse, der andere wieder benennt den Weg als Burgwegsgasse, wie wäre es denn mit „Heine – Stieg“ oder „Zellmannweg“. Dann würde man die Anwohner jeweils am Anfang des Weges oder am Ende des Weges mit einem Wegenamen in die Chronik der Gemeinde Freiheit eingehen lassen. Beide würde es sicherlich erfreuen. Nur im Winter sollte man gutes Schuhwerk tragen, da der Weg im Winter nicht geräumt oder gestreut wird.

 SoVD feierte Weihnachten.

(st). Der Sozialverband –Orts- verein Freiheit- hatte am 14.12.2007 zur Weihnachtfeier in den Freiheiter Hof eingeladen. Weihnachtlich geschmückt war die Kuchentafel. Nach einer Begrüßung der etwa 50 Mitglieder und Gäste durch den 1. Vorsitzenden Jürgen Bolte gab Jochen Dutsch die für das Jahr 2008 geplanten Fahrten bekannt. Von der Ortsbürgermeisterin waren sehr besinnliche Worte zu hören, die zum Nachdenken über die Weihnachts- u. Adventszeit anregten. Durch das folgende Programm trug Siegfried Seifarth mit seinen Erzählungen und den hervorragend vorgetragenen Liedern ganz erheblich zur aufkommenden vorweihnachtlichen Stimmung bei. Die teilweise selbst geschriebenen und vertonten Lieder versetzten die im Saal anwesenden Zuhörer in eine absolute Ruhe beim Zuhören. Pastor Horst Reinecke rundete in seiner kurzen Ansprache die weihnachtliche Stimmung ab und ging auf die Fragen und Anregungen von Siegfried Seifarth ein.

Die original Freiheiter „Eseltröte“

Von Klaus Peinemann (erforscht und rekonstruiert nach einer eigenen Idee)

vor Jahrhunderten, als das Korn für die Oberharzer Bergstädte noch von Eseln über die „Alte Harzstraße“ transportiert wurde, waren die Freiheiter Eseltreiber für ihre besonderen Sackpfeifen bekannt. Diese Sackpfeifen, im Volksmund auch „Frahater Eselströten“ genannt, stellten sie in den Wintermonaten selber her, indem sie aus der Blase und der Haut eines Esel einen großen Sack nähten und die Stimmbänder, die über einige Wochen auf dem Dachboden getrocknet werden mussten, mit Kerzenwachs in einen Holunderast einsetzten. Diese Tröten dienten ihnen vor allem dazu, den Leitesel am Morgen zu wecken und ihn während des Marsches über die alte Harzstraße immer wieder zu locken, wenn der Eselführer eine halbe Meile vorausgegangen war. Weil die Tiere den Klang besonders mögen, benötigten die Freiheiter Eseltreiber keine Stöcke oder Peitschen. Eine andere Verwendung fanden die „Eseltröten“ am Anfang des 19. Jahrhunderts, als der Verkehr von Esel- und Pferdegespannen auf der Freiheiter Hauptstraße immer dichter wurde. Der damalige Wachtmeister Otto Dunemann hatte festgestellt, dass viele Gespannführer besonders auf dem Weg nach Hause zu tief ins Glas geschaut hatten. Oft wurde ja nach der schweren Arbeit ordentlich gebechert. Um sie zu überführen, kam er auf die Idee, die mutmaßlichen Alkoholsünder in die „Eseltröte“ pusten zu lassen. Man kann heute annehmen, dass es bis etwa zweieinhalb Promille gut möglich war, die Tröte aufzublasen und ihr die drei oder vier möglichen Töne halbwegs sauber zu entlocken. Im Laufe der Zeit fand diese alte Freiheiter Alkoholmesstechnik Verbreitung in ganz Europa und wurde von der Polizei bis in unsere Zeit technisch weiterentwickelt. So wird sie heute oft eingesetzt, ohne dabei jedoch die früher übliche Musik zu erzeugen und leider auch schon‚ um die Null — Komma -Fünf-Promille-Grenze zu überprüfen.

Und wenn dieses alles auch plausibel klingen mag und so hätte sein können, so muss ich zugeben, dass es mir einfach nur eingefallen ist, als ich eine einfache Sackpfeife als Spielzeug baute und dabei an meine “Freiheit“ dachte.

In der Heimatstube Freiheit kann die Eseltröte besichtigt werden.

Neues Spielgerät auf dem Spielplatz Burgblick

(st). Völlig unbemerkt wurde auf dem Spielplatz am Burgblick ein neues Spielgerät installiert. Es handelt sich dabei um ein Kletterturm. Die Kinder können dort nun richtig gut klettern. Wollen wir hoffen, dass das Gerät recht lange hält. Ein Bild bringen wir in der nächsten Ausgabe.

 Nächtlicher Vandalismus in Freiheit.

(st). Seit geraumer Zeit hört man immer wieder Klagen von der Einwohnerschaft, insbesondere aus dem Bereich Hengstrücken / Philosphenweg. Dort werden Gärten nach Hereinbrechen der Dunkelheit aufgesucht, es werden Gartenmöbel aus den Gärten geholt und dann auf dem Philosphenweg zertrümmert. Erst in den letzten Tagen trug der oder die Täter einen Lattenrost, vermutlich von einem Sperrmüllhaufen, in den Wald und zertrümmerten das Teil dort. So erging es auch Alfred Newe am Burgblick. Er hatte sich Solarleuchten in den Garten gestellt und sich an dem Licht erfreut. Doch gibt es wohl Menschen, die das nicht mögen. Eines Morgens war eine der Leuchten verschwunden. Wir denken, das muss doch nicht sein. Für Leute mit solchem Übermut hätten wir eine gute Beschäftigung im Ort.

Haben Sie schon gehört:
Aus dem Ortsrat.

(st). Am 06.12.2007 hatte es die Ortsbürgermeisterin in ihren Mitteilungen verkündet. Die Flutlichtanlage wird gebaut. Was natürlich bis dahin niemand wusste, auch die Drainage des Sportplatzes soll nun doch in Angriff genommen werden. Je nachdem, wie das Wetter mitspielt werden die Arbeiten durchgeführt werden können. Die nötigen Mittel sind von der Stadt Osterode zur Verfügung gestellt worden. Und wie man sehen konnte, die Arbeiten fingen schon bald nach der Ortsratssitzung an. In dieser Sitzung des Ortsrates nahm die Ortsbürgermeisterin auch die Ehrung des stellvertretenden Ortsbürgermeisters Ulrich Sakolowski vor. Ulrich Sakolowski ist seit 1991 im Ortsrat und seit 2001 stellvertretender Ortsbürgermeister. Wir gratulieren recht herzlich zu dieser Ehrung. Die Verleihung der Verdienstmedaille erfolgte bereits in der letzten Ratssitzung im Rathaus. 

 

Veranstaltungen im Januar:
Angaben ohne Gewähr

Vogelliebhaber Farbenpracht 04.01.2008, ab 19.00 Uhr, JHV

 Heimatstube, 08.01.2008, ab 19.30 Uhr geöffnet.

 Freiwillige Feuerwehr Freiheit, 12.01.2008, ab 19.00 Uhr JHV.

 SoVD, 13.01.2008, 11.00 Uhr, Neujahrskonzert, Freiheiter Hof, es spielt der Musikzug.

 Alle Vereine, 16.01.2008, Terminabsprache für das Jahr 2008, ab 19.00 Uhr im Freiheiter Hof.

 

Die Einweihung des Weges von der Alten Burg zum Burgweg. Das „Freiheiter Kurviertel“ hat mit diesem Weg einen guten Zugang zur Ruine der Burg bekommen.

 

Geburtstage u. Jubiläen

Herzlichen Glückwunsch allen Geburtstagskindern und Jubilaren und alles Gute für das Jahr 2008 für unserer Leser.

 

 

 

 

 

 

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