Heimatstube Freiheit e.V.






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Heft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 - 2007
 

Nr. 01 - Januar 2007  -  Herausgeber Heimatstube Freiheit

Das Freiheiter „Einkaufszentrum“. Die Schlachterei Kober.

(st). Unmittelbar neben der Schule, im Haus Hauptstraße 54, befand sich die Schlachterei Kober. Viele können sich sicherlich noch an das große Tor gleich rechts am Haus erinnern. Heute ist an dieser Stelle ein Eingang mit einem Schaufenster vorhanden. Aber zurück zur Schlachterei Kober. Wer in die Freiheiter Schule gegangen ist, der wird sich daran erinnern, dass es hier in der Schlachterei  die „Schulspeisung“ gab. Die Schulkinder gingen durch die kleine Tür in dem großen Tor. Eingang und Schaufenster der Schlachterei waren dort, wo heute zwei Fenster vorhanden sind. Von Hannelore Siegler bekamen wir aus ihrer Sammlung ein Foto zur Verfügung gestellt. Auf diesem Foto ist die Schlachterei, wie sie etwa Anfang der 50er Jahre ausgesehen hat, abgebildet. Rechts neben der Tür hing  ein Schaukasten des Osteroder Lichtspielhauses. Leider ist es uns nicht gelungen, zu entziffern, welcher Film im Lichtspielhaus gerade gespielt wurde. Auf dem Bild sind vor dem Geschäft einige Kinder zu sehen. Es handelt sich dabei um die beiden Deiters, Coesfeld Walter Wedemeyer und Wrede. Der Junge auf dem Fahrrad ist nicht bekannt. Ganz rechts auf dem Bild ist gerade noch das große Tor erkennbar. Die Behängung des Hauses ist auch heute noch vorhanden, wie sie damals war.

 

Schlachterei Kober, Hauptstr. 54

Badetag in Freiheit

(st). Heute kann man sich das kaum noch vorstellen, wie es vor nur wenigen Jahrzehnten am Badetag zuging. Da wurde in der Waschküche der große Waschkessel, häufig aus Kupfer, mit Wasser gefüllt und dann angeheizt. Teilweise waren diese Kessel ja gar nicht so groß. Wenn das Wasser dann richtig aufgewärmt war, wurden die Kinder erst einmal gebadet. Dann kamen Mutter und Vater dran. Das Wasser blieb aber erhalten. Na ja, werden heute viele sagen. Doch das war so. Wenn die „Brühe“ dann schon mehrfach benutzt worden war, dann schöpfte man oben etwas ab und weiter ging’s mit dem Baden. Die Familie war durch, doch das Wasser war immer noch warm. Also schöpfte man noch mal oben so etwas den angesammelten Schmutz ab und dann sagte man auch noch in der Nachbarschaft, wo kein Kessel vorhanden war, bescheid, dass noch warmes Wasser zum Baden da sei. Na ja, wir können uns das heute nicht mehr so richtig vorstellen. Aber, es war so. Letztens haben wir uns über diese Bademöglichkeiten von früher in der Heimatstube unterhalten. Da bestätigten Anwesende: “Friedchen, komm mal rüber, ich habe noch warmes Wasser“. Erst als Frau Kober dann verstarb, das war in den 50er Jahren, wurde die Schlachterei eine Filiale der Schlachterei Steinmann. Übrigens, die Schulspeisung wurde von der Schule bezahlt. Es war jedenfalls in den Jahren nach dem Krieg eine gute Sache, dass die Schulkinder gleich nebenan eine warme Mahlzeit bekamen. Inzwischen ist in dem Schaufenster, dort wo das Tor war, wieder eine Ausstellung der Internetfirma „nurgut“ zu sehen

Schmücken des Weihnachtsbaumes auf dem Brink.

(st). Wie in den letzten zwei Jahren hatte es sich Holger Breuwers nicht nehmen lassen und zusammen mit den Kindern des Kindergartens Freiheit das Schmücken des Weihnachtbaumes zu übernehmen. Am 08. Dezember war es dann so weit. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Freiheit spielte unter der Leitung von Willi Hollung einige Weihnachtslieder. Die Kindergartenkinder hatten ein Lied geübt und trugen dieses vor. Die Ortsbürgermeisterin Helga Steinemann und Pastor Horst Reinicke hielten jeweils eine Ansprache und stimmten die zahlreich erschienenen Freiheiter Einwohner und die Kinder auf das Weihnachtsfest ein. Ein Übriges taten dann auch die Helfer am Glühwein- und Würstchenstand. Als dann die Lichter des Baumes angingen und die Sterne am Baum hingen, konnte man in den glänzenden Augen der Kinder die Freude ablesen. Wir sagen: Danke Holger und Team!

Der Weihnachtsbaum wird geschmückt.

 

Das fiel uns auf.

(st). Die Fahrbahn in der Hauptstrasse ist nun fertig gestellt. Mitte Dezember wurden die noch richtig geschnittenen Ränder an den Gossen begradigt. Das warf natürlich noch mal etwas von dem Fahrbahnbelag auf die Gehwege. Doch man kann sagen, dass viele Anwohner sofort einen Besen in die Hand nahmen und die „Krümel“ wegfegten. Dafür DANKE.

Aber es fiel uns auch auf, dass aufgestellte eingeschränkte Halteverbotsschilder von wenigen Fahrzeugführern einfach nicht mehr „gesehen“ werden. Auch das Parken entgegen der Fahrtrichtung wird von einigen Fahrzeugführern immer mehr praktiziert. Ob das wohl einfach aus „Bequemlichkeit“ geschieht. Na ja, vielleicht ändert sich’s ja mal. 

Ausstellung in der Heimatstube

(st). Am 26.11.2006 veranstaltete die Heimatstube Freiheit einen Tag der offenen Tür, bei dem die Ausstellung „Historisches aus Freiheit und Osterode“ gezeigt wurde. Unser Mitglied Ulrich Wrede hatte eine Auswahl der von ihm gemalten Bilder in die Heimatstube gebracht. Dazu kam eine große Auswahl von historischen Postkarten und alten Schriftstücken. Das älteste originale Schriftstück datierte aus dem Jahr 1621. Hier fiel es schon schwer, die gestochene Handschrift des Verfassers zu entziffern. Etwa 100 Besucher waren gekommen und sahen sich die Ausstellung an.

Ulrich Wrede erklärte den Besuchern seine Exponate.

Doch nicht nur Bilder und Schriftstücke waren zu sehen, auch konnte man viele andere Gegenstände bewundern. Ingrid Maaß hatte alte Dienstsigel und Gildesigel zur Verfügung gestellt. Darunter auch das frühere Sigel der Stadt Osterode als Replika. Es waren aber auch noch viele andere Gegenstände, die einen Aufschluss über das frühere Leben in Freiheit widerspiegelten, anzuschauen. Seit mehreren Monaten wird eine Sammlung der Produkte der Firma Imperial aufgebaut. Hier steht allerdings noch nicht fest, wann diese Geräte in kompletter Sammlung ausgestellt werden können. Zusagen, in der ehemaligen Conti Räume nutzen zu können, haben sich erst einmal  wieder zerschlagen. Wir werden aber weiter suchen.

 

Eines der Bilder von Ulrich Wrede. Es zeigt den oberen Rollberg mit der Jakobikirche. Fotos Karlo Vegelahn.

 

1. Alte Burg-Disco

(st). Am 27.01.2007 findet ab 19.00 Uhr im Freiheiter Hof die 1. Alte-Burg-Disco statt. Es wird die neue Deutsche Welle, ROCK und POP und eine Schlager Disco geben. Karten werden im Vorverkauf 3.-€ und an der Abendkasse 4.-€ kosten. Jüngere und ältere Einwohner Freiheit’s sind recht herzlich eingeladen.

Veranstaltungen im Januar:
Angaben ohne Gewähr

09.01.2007, 18.30 Uhr, Heimatstube geöffnet.

12.01.2007, Freitag, 19.00 Uhr, Vogelliebhaber, JHV

13.01.2007, Samstag, 19.00 Uhr,Freiwillige Feuerwehr,  JHV

13.01.2007, Samstag, 18.00 Uhr, Hundesportverein, JHV im Vereinsheim

14.01.2007, Sonntag, 10.00 Uhr, St. Aegidien, Gottesdienst, ev. Allianz

14.01.2007, Sonntag, 11.00 Uhr, SoVD, Neujahrskonzert  

14.01.2007, Sonntag, 17.00 Uhr, St. Aegidien/KVHS, Gottes-Dienst/ Gewalt an Kindern

24.01.2007, Mittwoch, 15.30 Uhr, DRK Blutspende

27.01.2007, Samstag, 19.00 Uhr, Freiheiter Hof, 1. Alte-Burg-Disco, Kartenvorverkauf bei Gerald Alberti und Frank Hansel.

Glückwünsche

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Gustav Waldmann zum 75.
Allen weiteren Geburtstagskindern und allen Jubilaren im Monat Januar wünschen wir alles Gute und viel Gesundheit.
Und für alle Leser ein gutes Jahr 2007!

 

 

 

 

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